Punkt 10 Uhr ging es mit der Begrüßung los. Der Rektor der Uni hat uns alle auf japanisch begrüßt aber für uns, die nur aus ihrem Wissen der 3 Wochen Bochum was schöpfen können, lief nebenbei eine Power Point mit dem englischen Text. neben uns 5 aus Paderborn haben sich weitere 29 Abenteuerer aus 9 verschiedenen Ländern auf die Reise begeben.
Nach dem sich jeder einzelne Professor und Miarbeiter vorgestellt hat, waren wir an der Reihe. Nun ja, die meisten haben sich auf japanisch Vorgestellt, weil die meisten Japanisch als Major in ihren Studium haben. Wir dagegen haben die sichere Variante gewählt und haben uns auf Englisch vorgestellt. Nach dem das abgehackt war, war auch für uns der Tag an dieser Stelle zu Ende. Da wir, bis auf die 3 Wochen Bochum nie Japanisch studiert haben, mußten wir auch keinen Eingangstest machen, da wir in Level 1 von vorneherein eingestuft sind.
Am nächsten Tag ging es weiter mit der Orientierung of daily life...Jetzt komme ich zu dem Inhalt des dicken Unschlages vom Vortag...Wie verhalte ich mich bei einem Erdbeben oder bei einem Tsunami? Ist die japanische Etikette jedem bekannt?
Aber nicht zu vergessen, wie benutze ich eine Toilette, denn das ist garnicht so einfachen, wenn man das erste Mal vor einer steht die unter die Kategorie "Japanese Style" fällt...Dann gibt es noch Toiletten die unseren sehr weit Vorraus setzt. Der Klodeckel ist angewärmt und anstatt Klopapier drückt man auf ein Knöpfchen, dann kommt der Moment an dem man wahrscheinlich aufspringt oder irgendwelche Laute von sich gibt, wenn man es nicht gewöhnt ist...Man begegnet nämlich einem Wasserstrahl.
Allerdings ist es am Anfang schwer diese neuartige Technologie zu benutzen. Man muss wissen, das der Knopf auch nur seine Aufgabe erfüllt wenn man darauf sitzt, und nicht wenn man es im Stehen ausprobiert, denn dann geht es auch ganz schön daneben....Aber jetzt genug von den Eigenarten der Nutzung des stillen Ortes.
An diesem Tag wurde uns alles sehr auführlich in zwei Sprachen inclusive Handout erklärt. Nun waren bestens für das Leben in Oita vorbereitet.
Am Ende der ersten Uni Woche stand Welcome Prty Part I und Welcome Party Part II an...Was stellt man sich unter einer Party vor?! Ja genau, Musik, Getränke, viele Leute in einem großen Raum...nun ja, sagen wir mal, die Japaner verstehen etwas anderes unter einer Party...zumindestens was diesen Abend angeht...Der erste Teil war sehr offiziell. Zuerst hat der Rektor eine Rede und dann waren die international Students an der Reihe. Michael, als Stellvertreter für uns, hat sich tapfer geschlagen. Dann hieß es "Kampai" was Prost auf japanisch heißt. Allerdings wurde hier mit grünem Tee oder Cola angestoßen und was dann geschah war einfach nur herrlich. Wie es wahrscheinlich jedem bekannt ist, sind Japaner recht klein. Da fallen meine Riesen Namens Michael, Friedel, Pascal und Marc schon sehr auf, besonders der Frauenwelt. Die nächste halbe Stunde hieß es für die Herren: posen was das Zeug hält. 50 Bilder später konnten wir dann auch endlich zur Party Nummer II aufbrechen.
Wo kommst du her? Was machst du? Wieso Japan? Das waren wahrscheinlich die häufigsten Fragen dieses Abends. Nach dem alle Informationen ausgetauscht waren und alle ein Bild mit den Riesen ergatert haben, ging es für uns zum Kaikan zurück. Denn am nächsten Tag stand Miyazaki "das Surfparadies" auf dem Program.
2 Kommentare:
oh mann...
die toiletten sind hier auch so eine geschichte. nur, dass sie bei uns eher primitiv wirken und eher unhygienisch sind. in diesem bezug würde ich ja gern mit euch tauschen!
ansonsten bin ich natürlich sehr zufrieden mit china ;)
Hallo Inga,
habe dein blog über Markus gefunden und wollte einfach mal viele Grüße hinterlassen. Hoffe ihr genießt die Zeit, wäre bei dem Chaos hier in PB sehr gerne wieder in Oita ;-)! Wollte dich bei Markus noch fragen, wie es beim LSI in Bochum war, aber du warst so schnell weg :-(
Viele Grüße, auch an die Jungs!
Vera
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