Sonntag, 28. September 2008

Singende Ampeln, warme Klodeckel und viel Fisch - Willkommen in Japan!

Nach einem holprigen Start sind wir über Taiwan nach Fukuoka geflogen. Nun sind wir in Japan angekommen...Zuerst haben wir uns auf den Weg zu unserer Jugendherberge gemacht in der wir eine Nacht übernachtet haben um am nächsten Tag nach Oita zu fahren. Unsere Jugendherberge war im traditionellen japanischen Stil aufgebaut. Nach dem Duschen gab es einen Yukata, der als leichte Bekleidung nach dem Bad und auch als Schlafanzug diente, an diesem Abend haben wir sofort mal die traditionelle Weise des Sitztens versucht. Leider ist es nicht so bequem und wir als Europäer, die Stühle gewöhnt sind, haben es schwer länger als 5 Minuten in dieser Position zu sitzen. Nachdem jeder seine persönlich japanische Sitzposition gefunden hat, konnten wir uns auf unser Abendessen stürzen...Naja, die einen haben sich die Finger abgeleckt, und andere haben sich eher vorsichtig an das Essen rangetastet :-) . Unsere erste Nacht in Japan haben wir auf einem Futon, der auf dem Boden ausgebreitet wird und einem sehr körnigen Kissen, verbracht.


Die ersten Versuche richtig "japanisch" zu sitzen. Wie das klappt...der Gesichtsausdruck von Pascal verrät schon alles...


...hat aber nicht lange gehalten...



Unsere Zimmer



Am nächsten morgen ging es dann endlich mit dem Zug nach Oita. Vollbepackt bei 30 Grad sind wir gegen Mittag in Oita angekommen. In der Eingangshalle des Bahnhofs haben wir dann unsere Namen auf Weißem Papier entdeckt und dahinter 6 strahlende Gesichter die uns bereits erwartet haben - unsere Tutoren. Jetzt fragt ihr euch wieso denn 6 Tutoren, wir sind ja nur 5 Leute...Manche Herren brauchen halt eine besondere Betreuung und haben daher 2 Tutoren.

Zuerst ging es ins "International Haus" da haben wir unsere Zimmer das erste Mal zu Gesicht bekommen. Lange Zeit blieb uns aber nicht, es ging gleich weiter zum Mittagessen und dann stand uns ein langer Lauf im Namen der Bürokratie bevor. Am Ende des Tages hatten wir bereits die Anmeldung vom Einwohnermeldeamt bis hin zum Handyvertrag in der Tasche. Zwischendurch haben wir unseren ersten Großeinkauf gemacht, da wir von Kochtöpfen bis zu Decken, Bettwäsche alles neu kaufen mußten.



Das Nötigste hatten wir jetzt...

Aber der Tag war noch nicht zu Ende...Nach einmal "kreuz und quer durch Oita in 5 Stunden" stand noch eine Herausforderung an - Das Zimmer! Diverse Tüten beinhalteten diverse Sachen und nicht zu vergessen die Koffer die noch im Zimmer unausgepackt standen, warteten nur darauf endlich an Platz und stelle zu gelangen. Daher gingen die Lichter am ersten Tag im Kaikkan auch erst um 4 Uhr morgens erst aus.

Ich werde in den nächsten Tagen Fotos von Oita nachliefern...

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