Donnerstag, 25. September 2008

Hong Kong

Am 21.09.2008 ging es für uns (Friedel,Pascal,Marc,Michael und ich) die Reise nach Japan los. Auf unserem Flug nach Japan haben wir einen kurzen Stopp in Hong Kong eingelegt. Nach einem 11 - stündigen Flug sind wir auf dem Hong Kong Airport bei gefühlten 35 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 75 % angekommen. Bewaffnet mit unseren Koffern haben wir uns dann auf den Weg zu unserem Hotel gemacht. Glücklicherweise hat das schonmal sehr gut funktioniert und wir sind auch da angekommen wo wir hin wollten. Kaum in der Lobby angekommen wurden uns dann auch schon unsere Koffer abgenommen und auf unsere Zimmer gebaracht. Nach einer kurzen Dusche und kurzem Snack haben wir uns dann auf unsere Sightseeing Tour durch Hong Kong begeben. Erfreulich habe ich festgestellt, dass wir uns hier noch mit unserem Englisch sehr gut verständigen konnten, da wir von unseren Vorgängern gehört haben, dass in Japan kaum Englisch gesprochen wird und die meisten das auch garnicht können.

In Kowloon (ein Stadtteil von Hong Kong) angekommen habe ich ehrlich gesagt erstmal einen kleinen Schock bekommen. Denn diese Seite von Hong Kong ist nicht die Seite oder ist nicht das Bild was man von den ganzen Prospekten und Reiseführern von Hong Kong kennt. Die Häuser sind sehr eng aneinander gebaut, es sieht schon alles etwas dreckig aus und auf der Straße wird Fisch in allen Varianten verkauft, dadurch riecht es auch überall nach Fisch und wer mich kennt, weiß das es eigentlich nichts schlimmeres gibt, als den ganzen Tag Fisch zu riechen. Zu dem Fisch kam dann aber auch noch Fleisch dazu, das auf der Straße verkauft wurde und der gute Mensch der das verkauft hat, hat das Fleisch vor deinen Augen in einem mörderischen Tempo zerhackt und man kann sich jetzt auch vorstellen was und wie das gespritzt hat. Die Jungs haben überlegt was davon zu essen, haben sich aber doch dagegen entschieden. Ich habe mich sofort aus dieser Mutprobe entzogen.


Fisch und Fleisch in allen Versionen und Varianten ob lebendig oder tod


Allgemein bestand der Tag aus viel laufen und viel neues sehen wobei wir von Stunde zu Stunde immer müder wurden, denn für uns war es eigentlich nach Deutscher Zeit Nacht daher war unser letztes Ziel an diesem langen Tag die Laser Show am Hafen. Am Hafen bei endlich erträglichen Temperaturen haben wir uns von der Show berieseln lassen und sind dann erschöpft in unser Hotel zurück gefahren. Nach 35 Stunden auf den Beinen, 11 Stunden Flug und unzählbaren Kilometern in Hong Kong sind wir endlich in unsere Betten gefallen.






Kowloon


Am Hafen von Hong Kong waren wir auf dem chinesischen "Fame of Walk". Die Aussicht auf Hong Kong Island wurde uns leider durch den Smog versperrt.



Meine Bodyguards




Der "Fame of Walk"







Wir sind doch nicht schlechter ?!







Ein atemberaubender Anblick: Hong Kong Island bei Nacht




Nachdem wir uns erstmal ausgeschlafen haben, stand am zweiten Tag Hong Kong Island auf dem Plan. Hong Kong Island ist der südliche Teil der Stadt mit der berühmten Skyline die die Banken der Stadt bilden. Wir wollten uns auch den Blick auf die Stadt von oben nicht entgehen lassen und sind mit einer Bahn auf den Victoria Peak gefahren. Leider hat an diesem Tag sich ein Taifun angekündigt und dadruch wurde die höchste Plattform aus Sicherheitsgründen gesperrt. Jedoch konnten wir einen tollen Blick auf die Stadt erhaschen. Leider mussten wir dann wieder in die Stadt fahren und haben uns dann ein schönes Plätzchen gesucht um den Tag ausklingen zu lassen.



Hong Kong Island vom Victria Peak aus


Die Begegnung mit dem Taifun...es war doch etwas windig, meine Bodyguards haben ganz gut auf mich aufgepasst, dass ich nicht wegfliege...


Nach einer heiteren Fahrt runter in die Stadt, haben wir uns auch ein Bierchen verdient...

Am nächsten Morgen ging es auch schon wieder weiter zu unserem eigentlichen Ziel - nach Japan. Nach einem Sprint zum Bus und zum Gate sind wir mit 2 Stunden Verspätung Richtung Japan gestartet.

1 Kommentar:

Markus hat gesagt…

ein paar der sachen kommen mir doch recht bekannt vor... ist schon ganz nett in Hong Kong!
Jetzt warte ich aber gespannt auf berichte aus Oita!