In der ersten Klasse des Sonics (das ist der Name des Zuges, der zwischen Oita und Fukuoka fährt) haben wir es uns erstmal für die nächsten 2 1/2 Stunden gemütlich gemacht. Am Flughafen angekommen ging es auch schon direkt zum Check - In und wenige Augenblicke später waren wir auch schon über den Wolken.
Wo liegt Okinawa und was ist das besondere an Okinawa? Zunächst beantworte ich die erste Frage, denn die zweite Frage beantwortet sich von selbst, wenn man die Bilder dazu sieht... denn bekanntlich verraten Bilder mehr als tausend Worte.

Okinawa ist eine Inselgruppe im Pazifik und die südlichste Präfektur von Japan. Ursprünglich gehörte Okinawa zu dem Ryukuyu Königreich bis diese nach dem Sino-Japanischen Krieg 1894/95 an Japan abgetreten wurde. In der Schlacht um Okinawa 1945 wurde Okinawa von den USA besetzt und 27 Jahre unter amerikanischen Militär geführt. 1972 ging Okinawa dann wieder zurück an Japan, jedoch ist 1/5 der Insel immer noch eine US-Militärsbasis.
Nach zwei Stunden Flug, kamen wir unserem Ziel näher und bekamen schon Mal zu sehen was uns die nächsten Tage erwartet und unsere Vorfreude stieg von Minute zu Minute...
Die Antwort auf die Frage, wieso wir unbedingt nach Okinawa wollten ist ganz einfach...Okinawa ist das japanische Hawaii...Ein Paradies mit viel Sonne und traumhaft schönen Stränden...
Voller Vorfreude haben wir uns auf dem Weg zu unserer Herberge gemacht, doch leider sollte die Vorfreude nicht von langer Dauer sein. Kaum waren wir aus dem Flughafen draußen, zog sich auch schon der Himmel zu und es fing an zu regnen. Ein bisschen enttäuscht, aber trotzdem mit guter Laune, ging es in den Süden der Insel nach Naha wo wir unsere Unterkunft im typischen japanischen Stil vorfanden. Ein kleines Privathäuschen das über die Sommersaison zu einer Unterkunft für Touristen umfunktioniert wurde.
Hier haben wir jeden Morgen unseren Tag angefangen, mit einem ausgiebigen Frühstück in der Sonne bei 30 Grad um 8 Uhr.
Am ersten Tag haben wir uns Fahrräder ausgeliehen und eine Tour durch den südlichen Teil der Insel gemacht. Der Regen hatte aufgehört und wurde durch 30 Grad mit Sonne ersetzt. Jetzt muss man noch wissen, dass Okinawa nicht so flach ist wie Holland sondern mehr die Charakteristika der Gegend aufweist aus der ich komme. Das heißt Berg auf und Berg ab... Aber wir haben uns nicht unterkriegen lassen und tapfer die Erhöhungen genommen die kamen. Die Fahrräder waren auch keine super Fahrräder. Bei dem einen funktionierten die Bremsen, bei dem nächsten die Gänge nicht und bei dem dritten war etwas anderes was den Trip erschwerte. Nach Stunden des Radelns sind wir am späten Abend, mit unvergesslichen Schmerzen in unserem Hinterteil, wieder in unserer Unterkunft angekommen. An dieser Stelle ist der erste Tag zu Ende gegangen und wir sind erschöpft in unsere Tatami-Schlaflandschaft gefallen.
Der Plan für den kommenden Tag war einen schönen Strand zu finden und den Tag in vollen Zügen genießen. Mit einem Geheimtipp von unseren "Gasteltern" bewaffnet haben wir uns zu dem erhofften Traumstrand gemacht...und wurden nicht enttäuscht...
Unser erster Strand, der Geheimtipp unserer Gasteltern, keine Touristen aber dafür Sonne, Strand und Meer...

...und ganz alleine waren wir auch nicht...hier und da wurden wir von Krebsen besucht...
Die Sunny-Boys bei der Muschelsuche
Der Plan für den kommenden Tag war einen schönen Strand zu finden und den Tag in vollen Zügen genießen. Mit einem Geheimtipp von unseren "Gasteltern" bewaffnet haben wir uns zu dem erhofften Traumstrand gemacht...und wurden nicht enttäuscht...
Am nächsten Tag sah das Programm sehr ähnlich aus, nur dass wir den Strand gewechselt haben. Dieser war auch sehr schön, nur leider war das ein mehr touristischer Ort...aber das hat uns nicht davon abgehalten eine schöne Ecke für uns zu finden.

Am letzten Tag auf der paradiesischen Insel haben wir uns ein wenig getrennt. Pascal hat sich entschieden etwas Kultur und Geschichte zu machen und ist zu dem Cornerstone of Peace gefahre. Diese Denkstätte ist soll an die Opfer der Schlacht von Okinawa erinnern.
Friedel und ich dagegen haben entschieden uns eine der kleinen Inseln der Inselgruppe anzuschauen und sind mit der Fähre 30 km raus gefahren. Unterwegs konnten wir die vielen kleinen Inseln mit ihren weissen einsamen Stränden bestaunen. Wir haben uns für die Aka-Insel entschieden. Wir hatten leider nur paar Stunden Zeit auf der Insel, aber es hat sich auf alle Fälle gelohnt. Gegen Abend haben wir wieder Pascal getroffen, der einen traditionelles Festival ausfindig gemacht hat, welches wir uns dann auch noch angeschaut haben. Das Highlight des Festivals, war ein dickes Seil, das mitten auf der Straße lag und jeder versucht hat sich ein Stück davon zu ergattern. Am Abend ging es dann wieder zurück in unser japanisches Häuschen um am nächsten morgen fit für unsere Rückreise zu sein
Friedel konnte nicht genug Sonne bekommen
Der Blick von der Fähre aus auf eine der kleinen Inseln

Aka - Insel
Nach 4 Tagen Verwöhnung in der Sonne, ging es für uns auch wieder zurück nach Oita. Tja, und plötzlich kam uns selbst Oita kalt vor...Ein letztes Foto zum Abschied und dann ging es auch schon zum Flughafen.
Bye Bye...Schön war's!
Der Strand ist zum greifen nah...es trennen uns nur noch 4 km...und so sportlich wie wir sind, sind wir natürlich auch alles zu Fuß gelaufen...



Am Strand angekommen, haben wir erst diese wunderschöne Kirche gefunden...na, wenn das mal nicht ein Traum von vielen wäre...
Beim Erkunden der Gegend haben wir kleine Buchten gefunden...
...und wir haben uns von der Sonne mal wieder so richtig verwöhnen lassen...

...und natürlich darf auch der Sonnenuntergang nicht fehlen...

Bei so viel Sonne und Meer braucht man auch eine Verstärkung zwischendurch, und was kann da besser sein als eine...
...richtig leckere Sahne-Erdbeer-Torte.
Bei so viel Sonne und Meer braucht man auch eine Verstärkung zwischendurch, und was kann da besser sein als eine...
Am letzten Tag auf der paradiesischen Insel haben wir uns ein wenig getrennt. Pascal hat sich entschieden etwas Kultur und Geschichte zu machen und ist zu dem Cornerstone of Peace gefahre. Diese Denkstätte ist soll an die Opfer der Schlacht von Okinawa erinnern.
Cornerstone of Peace
Friedel und ich dagegen haben entschieden uns eine der kleinen Inseln der Inselgruppe anzuschauen und sind mit der Fähre 30 km raus gefahren. Unterwegs konnten wir die vielen kleinen Inseln mit ihren weissen einsamen Stränden bestaunen. Wir haben uns für die Aka-Insel entschieden. Wir hatten leider nur paar Stunden Zeit auf der Insel, aber es hat sich auf alle Fälle gelohnt. Gegen Abend haben wir wieder Pascal getroffen, der einen traditionelles Festival ausfindig gemacht hat, welches wir uns dann auch noch angeschaut haben. Das Highlight des Festivals, war ein dickes Seil, das mitten auf der Straße lag und jeder versucht hat sich ein Stück davon zu ergattern. Am Abend ging es dann wieder zurück in unser japanisches Häuschen um am nächsten morgen fit für unsere Rückreise zu sein
Nach 4 Tagen Verwöhnung in der Sonne, ging es für uns auch wieder zurück nach Oita. Tja, und plötzlich kam uns selbst Oita kalt vor...Ein letztes Foto zum Abschied und dann ging es auch schon zum Flughafen.
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