Am nächsten Tag wurden wir sehr sanft von den Bauarbeiten nebenan geweckt. Nach einer Stunde versuchtem wieder einschlafen haben wir es aufgegeben und uns neugierig zum Frühstück begeben. Dort wurden wir von einem sehr guten Buffet überrascht. In Thailand gibt es auch schon Reis und Fleisch zum Frühstück. Wir haben uns vom Hotel Koch frisches Omelette mit Gemüse bestellt, wozu noch paar leckere Sachen dazu kamen, so dass wir gemütlich auf der Terrasse bei Sonnenschein den Tag beginnen konnten. Nach einer kurzen Lagebesprechung haben wir uns auf den Weg zum ein bisschen Sightseeing gemacht. Kaum sind wir 500 Meter gelaufen, wurden wir von einem Thailänder angesprochen, der uns innerhalb von 2 Minuten in unsere Karte 10 Kreise rein gemalt hat, einen Tuk Tuk für uns bestellt und diesen alles erklärt hat. Dann ging es auch schon für 10 Baht (Thailändische Währung ; 1 Euro – 45 Baht) kurz und quer durch Bangkok. Der Hacken an der Sache war folgender: Heute gab es eine Art Promotion, die von den Schneidereien betrieben worden ist. Der Tuk Tuk Fahrer hat uns an einer Schneiderei raus gelassen und dafür Benzingeld bekommen. Friedel und ich sind in die erste Schneiderei rein und wurden von einem recht plapperfreudigen Thailänder begrüßt. Man konnte sich Anzüge Maßschneidern lassen. Doch wir haben uns vorerst dagegen entschied. Da wir noch nicht genug von Tempeln nach 4 Monaten Japan haben, ging es wieder weiter mit unserem Tuk Tuk zum Wat Benchamabophit, oder auch Marble Temple genannt. Man muss dazu sagen, dass die Tempel hier ganz anders aussehen als in Japan, daher hat es sich gelohnt. Wieder in unserem Tuk Tuk ging die Tour weiter. Und man glaube es kaum, wo sind wir wieder angekommen – ja, wieder bei einer Schneiderei. Hier haben Friedel und ich uns dann doch dazu breitschlagen lassen, was zu bestellen. Aber was das ist, wird noch nicht verraten. Nach diesem Stop hatten wir dann keine Lust mehr weitere Stops bei irgendwelchen Schneidereien oder Juwelieren zu machen und haben unseren netten Tuk Tuk Menschen gebeten uns irgendwo raus zu lassen wo es was zu Essen gibt. Es war schon mittlerweile gegen vier Uhr und wir hatten bis dahin noch nichts gegessen gehabt. Von Stand zu Stand haben wir uns dann durch gegessen. Wenn wir morgen beide nicht am stillen Örtchen hängen, haben wir es geschafft!
Zwischen Tempeln und Schneidereien haben wir unsere weitere Reise organisiert. Morgen Abend geht es mit dem VIP Bus nach Ko Samui. Ko Samui ist eine Insel im Süden von Thailand und verspricht die traumhaften Strände die wir uns erhoffen. Wir sind schon sehr gespannt und freuen uns riesig auf Sonne, Strand und Meer.
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