Mittwoch, 4. Februar 2009

Der erste Cocktail geht auf Friedel - Welcome to Thailand

Oita, den 03.02.2009 um 5.30 Uhr hieß es für Friedel und mich raus aus den Federn oder besser gesagt, raus aus dem Futon. Nach einer kurzen Nacht ging es für uns nach Fukuoka zum Flughafen und von da aus mit einem bunten Flieger in Richtung Sonne – nach Thailand. Bei einem 5 ½ stündigen Flug, kommt man auch schon Mal auf die Idee zu Wetten. Wie warm ist es wohl in Bangkok? Nach reifer Überlegung hat sich Friedel auf 22 Grad und ich auf 23 Grad festgelegt. Der Einsatz – der Verlierer zahlt den ersten Cocktail! Schon beim Anflug auf die Landung wurden 23 Grad angezeigt und das hieß für mich, dass ich wohl die Wette gewonnen habe. In Bangkok angekommen haben wir uns zu erst um ein Hotel gekümmert, was ohne Probleme am Flughafen über die Bühne ging. Das Taxi stand auch schon bereit, das uns zu unserem Hotel bringen sollte. Ihr könnt euch auch bestimmt denken, dass wir nicht wenig Gepäck dabei haben, denn wir mussten unsere letzten Monate ja auch in unsere Koffer unterbringen und mitnehmen. Da könnte man auch auf den Gedanken kommen, dass ein Auto zu klein ist. Ja, das stimmt auch. In Bangkok wird das einfach gelöst, indem die Koffer so in den Kofferraum gelegt werden, dass dieser noch halb offen ist und nur mit Schnüren befestigt wird, damit man unterwegs nichts verliert. Ohne ein weiteres Wort und mit der Hoffnung, dass wir keins unserer Gepäckstücke verlieren, stiegen Friedel und ich ins Taxi ein. Nach einer dreiviertel Stunden sind wir in unserem Hotel angekommen. Gefolgt von dem üblichen Procedere, einchecken, Zimmer beziehen und schnell frisch machen, ging es in das Viertel wo wir was zu Essen finden sollten - China Town. Unser Koffermann (der hat uns die Koffer aufs Zimmer gebracht) hat nicht zu viel versprochen. Auf beiden Seiten der Straße standen Tische auf den Bürgersteigen an denen die Leute ihr Essen zu sich genommen haben. Ob Fisch, Nudeln, Hühnchen, Maden oder andere Köstlichkeiten, an Essen und Auswahl hat es nicht gemangelt. Nach einem super leckeren Essen gab es zum Nachtisch Erdbeeren. Ja, und hier sind die Früchte wieder bezahlbar. Nach fast fünf Monaten ohne Früchte, Bananen ausgeschlossen, können wir uns hier welche leisten ohne direkt ein halbes Vermögen dafür zu bezahlen. In Japan sind Früchte sehr teuer, da ist es auch normal bis zu 3 Euro nur für einen Apfel zu bezahlen, dann kann man sich vielleicht vorstellen, was der Rest so kostet.

Auf jeden Fall ging es mit vollem Magen mit einem Tuk Tuk nach Patpong. Dort angekommen sind wir über den nächtlichen Markt geschlendert und haben auch natürlich das eine oder andere gekauft. Man braucht ja auch Sommersachen um sich an dieses schönen Wetter anpassen zu können. Neben Tops, T-Shirts und kurzen Hosen wurde auch Ping – Pong angeboten. Nein, wie wahrscheinlich einige von euch jetzt denken, heißt es in diesem Fall nicht Tischtennis. Ping-Pong sind Bars in dem junge Thailänderinnen sich auf dem Tanzparkett halb nackt zur Schau stellen und wahrscheinlich auch später etwas mehr bieten. Diese Bars sind an jeder Ecke und an Angebot in diese Richtung mangelt es nicht. Aber Friedel und ich haben zwischen diesen Bars auch eine Bar gefunden, in der mein ehemaliger Nachbar seine Wette einlösen konnte. Ehrlich gesagt, habe ich im laufe des Abends auch eine Wette verloren und daher haben wir uns zwei Runden Cocktails gegönnt. Gegen zwölf Uhr ging es dann für uns wieder zurück ins Hotel und ein doch langer aber sehr interessanter Tag ging zu Ende.

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